Stafettenübergabe im Parlament: Gödl übernimmt von Wöginger ÖVP-Klub

05.05.2026

Überaus herzliche Dankesworte Dutzender Abgeordneter und lang anhaltender Applaus für den scheidenden Klubobmann August Wöginger prägten die Stafettenübergabe an Ernst Gödl im Parlamentsklub der größten Regierungsfraktion. Wöginger bleibt Abgeordneter und Sozialsprecher  der ÖVP.

Übergabe der Klubführung

Ernst Gödl, seit November 2017 Nationalratsabgeordneter der ÖVP, ist der neue Klubobmann der ÖVP-Fraktion in National- und Bundesrat sowie im Europäischen Parlament. Die Klubmitglieder wählten Gödl am Dienstag einstimmig zum neuen Obmann. Er folgt damit August Wöginger, der für sein Engagement für Klub und parlamentarische Arbeit mit zahlreichen Dankesworten und einem langen Applaus bedacht wurde, für den sich die Parlamentarier von ihren Sitzen erhoben.

Der Jurist und gebürtige Steirer Ernst Gödl aus dem Bezirk Graz-Umgebung – Jahrgang 1971, verheirateter Familienvater von zwei Töchtern – ist derzeit ÖVP-Bereichssprecher für Sicherheit, Integration und Migration.

Zuvor war Gödl – der 1995 mit 23 Jahren in seiner Heimatgemeinde Zwaring-Pöls zum damals jüngsten Bürgermeister Österreichs gewählt wurde – von 2000 bis 2010 Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag, bevor er zwischen 2014 und 2017 Mitglied des Bundesrates für die ÖVP war. In dieser Zeit bekleidete der Steirer – seit 2013 Mitglied des Landesparteivorstandes der ÖVP Steiermark – von Dezember 2015 bis zum November 2017 die Funktion des Vizepräsidenten des Bundesrates. Neben seiner politischen Arbeit war Ernst Gödl beruflich sowohl als Betriebsführer der Landwirtschaft seiner Eltern als auch als juristischer Mitarbeiter einer Grazer Rechtsanwaltskanzlei tätig.

“Eine starke und integrative Gesellschaft sind mir in meiner politischen Arbeit besonders wichtig“, sagte Gödl nach der Übernahme der neuen Funktion. „Ein lösungsorientierter Zugang und ein in die Zukunft gerichteter Blick machen gute parlamentarische Arbeit aus. Dafür stehen die Volkspartei und ich auch weiterhin”, sagt Gödl.