Mit herben Rügen quittierte ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti die äußerst unpassenden, teils doppelbödigen Worte der Grünen und aus der SPÖ. Diese hatten sich forsch zu Klubobmann August Wöginger geäußert.
Kommission kritisierte Gewessler
„Es ist allgemein bekannt, dass Leonore Gewessler in ihrer Zeit als Klimaministerin alles andere als zimperlich war, wenn es darum ging, Stellen in ihrem Ressort mit ihren Vertrauten zu besetzen“, sagte Marchetti. Die Bundes-Gleichbehandlungskommission hat eine zentrale Personalentscheidung im damals von Leonore Gewessler geführten Umweltministerium deutlich kritisiert: Entgegen der Empfehlung der Kommission wurde eine persönliche Mitarbeiterin von Gewessler vorgereiht. „Die grüne Parteichefin wäre also gut damit beraten, vor ihrer eigenen Haustüre zu kehren“, betont der Generalsekretär der Volkspartei.
Marchetti: Gewesslers Doppelmoral macht sprachlos
„Das Ausmaß der grünen Doppelmoral lässt einen sprachlos zurück“, erklärte der ÖVP-Generalsekretär weiter. Das, was das System Gewessler betrieben hat, ist ganz klar: „Postenschacher in Reinkultur. Was würde der von den Grünen so vielfach in Anspruch genommene Anstand wohl dazu sagen?“
Eine „äußerst unpassende Aussendung“ hatte die Sozialistische Jugend am Montag nachmittags vor Ende der Urteilsverkündung platziert, kritisierte er weiters: Obwohl August Wöginger noch nicht einmal die Gelegenheit gehabt hatte, sich öffentlich zu Wort zu melden, hat ihn Vorsitzende Zivkovic kurz nach der Urteilsverkündigung bereits öffentlich zum Rücktritt aufgefordert. Das ist nicht nur respekt- und würdelos, sondern im konstruktiven Diskurs vollkommen inakzeptabel“, betont der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti.


